Exhibition: “Die desmateliarisierung der Kunstobjetks” (La desmaterialización el objeto Artístico)

die dematerialisierung der Kunstobjekt

This was a statement that was made in Berlin, Location: Projekte für zeitgenoessische Aesthetik. Date: 12 juny 2012. with recreations of several artists of conceptual art, based on the lirbo Lucy Lyppard:

And here the text accompanying the exhibition:

Kurator und organizator von den Austellung beim “Projekte für zeitgenössische Ästhetik”, Berlin Juni 2012.

KONZEPT: Das Konzept für die Ausstellung Die Dematerialisierung des Kunstobjekts impliziert die Betrachtung von zeitgenössischer Ästhetik und die Ausstellung selbst als Kunst. Die Metaphysikkritik ist einer der Wege in der Philosophie, der mehr Implikationen für die Kunst hat. Zur gleichen Zeit als die Methapysikkritik aufgekommen ist, hat die Ästhetik angefangen sich selbst unabhängig von der Philosophie zu strukturieren. Seit diesem Moment beginnt die Kunst transzendentale Referenzen über die Realität zu geben. Diese Veränderungen stehen im Zusammenhang mit den Paradigmenwechsel in der Kunst sowie unsere sich verändernde Anschauung von Kunst. Die relevanten Analysen in der bildenden Kunst, wie die über „Technische Reproduktion“1und deren grundsätzlichen Veränderungen für den ästhetischen Bereich und den „Subjektwechsel im 20 Jahrhundert“, sind nicht nur epistemologisch oder welterklärend, sondern betrachtet auch kognitive Probleme und substanzielle Überlegungen über die Realität.

Die Änderungen in der Kunst sind bereits ein historisches Problem und stehen in enger Verbindung mit der praktischen Betrachtungen aller Sinne. Viele Kunstwerke analysieren Themen wie z. B. Sprache, Autonomie in der Kunst, Zeichen, Bedeutung, die soziale Komponente der Kunst und stellen Fragen wie z. B.: Wovon handelt die Metaphysik? Welche Funktion hat der Künstler in die Gesellschaft? Wo liegt der Wert des Kunst? Was ist die Beziehung zwischen persönlichen Erfahrungen und Kunst?

 Bisher gibt es viele verschiedene Theorien über Kunst, die zum Teil selber von KünstlerInnen begründet wurden. Um es in Arthur Dantos Worten zu sagen eine Wiedererlangung spezifischer philosophischer Bedingungen Kunst zu machen.2 In den 60er Jahren haben Künstler wie u.a. Joseph Kosuth oder John Baldessari begonnen Theorien für die Kunst zu machen die bereits einen immanenten Bestandteil der Kunst ausmachen und relevant für die zeitgenössische Ästhetik sind. Darin sehen wir den Ausgangspunkt für diese Ausstellung. In dieser möchten wir in Anlehnung an das Buch von Lucy Lippard Six Years: The Dematerialization of the Art Object from 1966 to 1972 zentrale Künstler und ihren relevanten philosophischen Überlegungen für die Ästhetik vorstellen. Lucy Lippard versammelt in diesem Buch unterschiedlichste Ansichten, die trotz ihrer Heterogenität als Konzeptkunst betrachtet werden können.

In dieser Ausstellung haben wir einige künstlerischen Positionen ausgewählt, die heute eine besondere Implikation für eine zeitgenössische Ästhetik haben. Sicherlich gibt es weitere künstlerische Arbeiten die gleichermaßen relevant für die zeitgenössische Ästhetik sind, weshalb wir dieses Ausstellungskonzept als Prozess verstehen der fortwährend mit anderen künstlerischen Arbeiten vertieft und erweitert werden kann. Jedes Kunstwerk betrachtet gewisse philosophische oder ästhetische Probleme gleichzeitig ist die gesamte Ausstellung selbst als künstlerische Installation zu betrachten, die aus von uns selbst hergestellten Rekreationen besteht. Jede Rekreation an sich hat eine poetische Bedeutung in sinne von Philosophischen Betrachtungen in ihrem Aufbau und ihrer Nachtempfindung in der Erschaffung. Der Originalität jeder einzelnen künstlerischen Arbeit bleibt erhalten, weil die Idee oder die theoretische Überlegung dahinter intakt bleibt und ihr darüber hinaus Aufmerksamkeit beigemessen wird. Weil in der Konzeptkunst werden die Kunstobjekte selbst als physikalischer Rest betrachtet und die Wichtigkeit residiert in der Bedeutung. Die politische Implikation bleibt in der Betrachtung dieser Ausstellung als didaktischer Moment und darin mehrere Zugänge zur zeitgenössischen Ästhetik zu vermitteln. Jedes Kunstwerk ist wie eine Antenne, die die Realität empfängt und die Betrachtung der Körper in den Installationen als Vehikel der Kunst in sich trägt.

Juan Fernando Toro Lopez.

1Walter Benjamin 1935: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.

2 Eine zentrale Überlegung in Arthur Dantos Buch „The Transfiguration of the Common place: A Philosophy of Art“ Behandelt das „problem of indiscernible counterparts“.

BILDTEXTE VON DER AUSSTELLUNG:

ART AS IDEA AS IDEA“ Ein und drei Stühle (1965) Joseph Kosuth

ist einer seiner frühen Arbeiten aus der Serie „Protoinvestigations“. Diese Arbeit wird oft als Sinnbild und Essenz für die Objektkunst angesehen. Sie zeigt uns einen Stuhl, gemeinsam mit einer Fotografie des selben Stuhles in seiner tatsächlichen Größe und einer vergrößerten Abbildung der Beschreibung eines Stuhls, so wie sie im Wörterbuch zu finden ist. Kosuth misst dem Rezipienten seiner Kunst eine wichtige Rolle bei, weil dieser durch das Nachdenken über das Kunstwerk selber an der Herstellung der Bedeutung des Kunstwerks beteiligt ist. Darüber hinaus war in den 60er Jahren die Benutzung von Fotografie und Text als künstlerisches Element eine Neuheit.

Joseph Kosuth *1945 Toledo, Ohio, USA: ist einer der wichtigsten Vertreter der Konzeptkunst. Für ihn stehen nicht Form, Farbe und Materialien im Vordergrund sondern das Konzept und die Idee eines Werkes. Kosuth beschäftigt sich vor allem mit dem Verhältnis zwischen Begriff und Wirklichkeit und der Problematik zwischen Kunst und Kunstkritik

Eingriffe in ideologische Kreisläufe: Banknoten_Projekt 1970-1975 Cildo Meireles.

Seine Kunst ist so wie diese Arbeit auch oftmals politisch und sozialkritisch. In den 70er Jahren bestempelte er Dollarnoten, mit Inschriften und verteilte diese. “Wer tötete Herzog?“ ist eine Beschriftung, die die Ermordung eines regimekritischen Journalisten thematisiert. Er thematisiert damit die Ermordung eines Menschens gegen eine Hand voll Geldscheine. Ebenfalls zu der Arbeit mit diesem Titel gehören Münzen, die mit dem Wert 0 geprägt sind.Meireles hinterfragt den “tatsächlichen” Wert des Geldes sowie das kapitalistische Streben danach. In diesem Fall ist es eine Überlegung über den symbolischen Wert des Geldscheins. Wenn man diesen mit dem Wort „falsch“ abstempelt, wir dessen Wert automatisch in Frage gestellt. Diese Geste kann das ganze ökonomische System destabilisieren.

Cildo Meireles * 1948  Rio de Janeiro

Meireles ist einer der bekanntesten Künstler aus Brasilien. Er begann mit seinem Kunststudium 1963 an der District Federal Cultural Foundation in Brasilien. 1967 zog er nach Rio de Janeiro und studierte an der Escola Nacional de Belas Artes. Er stellte seine Arbeiten u. a. Im New Yorker Museum of Modern Art sowie 1992 und 2002 (Disappearing Element/Disappeared Element) auf der Kasseler documenta 11 aus.

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DAN FLAVIN „Ohne Titel“

Seine Überlegung ist wie man den Raum durch die Wahrnehmungen transformieren kann. In diesem Fall durch den Einfluss von Licht.

Dan Flavin* 1933 in New York – Ɨ1996 in New York


1947 – 1952 Cathedral College of the Immaculate Conception, Douglastown, New York, 1953 United States Air Force Meteorological Technician Training School, Illinois, 1954 – 55 University of Maryland Extension Program in Korea , 1956 New School for Social Research, New York , 1957 – 99 Columbia University, New York , 1964 William Norma Copley Foundation award, Chicago, 1966 National Foundation of Arts and Humanities award, Washington D.C.  1967 Gastprofessur für Design an der University of North Carolina , 1973 Gastprofessur an der University of Bridgeport, Connecticut , 1983 Dan Flavin Art Institute eröffnet, Dia Art Foundation in Bridgehampton, New York.

DANIEL BUREN

in Anlehnung an die Arbeit „work in situ, Galerie MTL, Bruxelles-Brussel, 1970. Er macht mit seiner Kunst Überlegung wie man den Raum transformieren kann durch die Poiesis (soziale Energien), also den sozialen Aspekt. Er arbeitet im öffentlichen Raum.

Daniel Buren 1938 in Boulogne-Billancourt bei Paris.

Buren studierte von 1957 bis 1960 Skulptur und Malerei an der École des Metiers d’Art in Paris. Nach einem kurzen Aufenthalt an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts entschied er sich für die Malerei. Daniel Buren war Teilnehmer der Documenta 5 in Kassel im Jahr 1972 in der Abtei­lung Idee+Idee/Licht und auf der Documenta 6 (1977) und der documenta 7 im Jahr 1982 als Künstler vertreten.

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Shapolsky et al. Manhattan Real Estate Holdings, A Real Time Social System, as of May 1, 1971, Hand Haacke

ist eine seiner bekanntesten Arbeiten in denen er die fragwürdigen Transaktionen von Harrys Shapolskys Immobilien-Geschäft zwischen 1951 und 1971 ausstellt. Er denunziert, dass die Immobilen Firmen von den Menschen unerschwingliche Beträge für die Mieten einfordern. Die Städte sind nicht nur von den Architekten aufgebaut sondern auch durch die Diskurse. Haackes 1971 One-Artist-Show auf dem Solomon R. Guggenheim Museum, die diese Arbeit ausstellen sollte, wurde von dem Direktor des Museums sechs Wochen vor der Eröffnung abgesagt.

Hans Haacke *1936 Köln.

Haacke studierte von 1956 bis 1960 an der staatlichen Werkaka­de­mie in Kassel.  Zwischen 1967 und 2002 war Haacke Kunstprofessor an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art in New York City. 1998 verlieh ihm die Bauhaus-Universität Weimar die Ehrendoktorwürde.

INGRES AND OTHER PARABLES „the best way to do art“ John Baldessari

Diese Arbeit besteht aus zehn kleinen Geschichten über die Kunstwelt – zumeist aus der Sicht eines Künstlers – die mit zehn Fotos kombiniert sind. In diesen konfrontiert es die Kunstwelt mit ihren eigenen Regeln.

Die Geschichten sind lehrhaftige Parabeln, die eine allgemeingültige Wahrheit an einem Beispiel verdeutlichen und jeweils mit einer “Moral” schließen. „The best way to do art“ ist eine davon. Die Geschichten sind von ihm als eine Einheit gedacht und auch als solche Ausgestellt worden.

John Baldessari * 17. Juni 1931 in National CityKalifornien.

Er trägt die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten und wurde mit zahllosen internationalen Einzelausstellungen bedacht.

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4’33” John Milton Cage

Dieses Art von zeitgenössischer Musik kann aus des Sicht der klassischen Musik nicht als Musik betrachtet werden. Gemäß John Cage ist das Zwitschern eines Vogels oder das Abfahren eines Autos in sich kohärent Musik und nicht erst die Verhältnisse zwischen unterschiedlichen Klängen. Dieses Stück thematisiert, dass die Musik nicht nur im Kopf eines genialen Komponisten und Komponistinnen ist sondern auch im Alltag.

John Milton Cage *1912 in Los Angeles; † 12. August 1992 in New York.

Er war Dozent für experimentelle Musik Chicago Institute of Design Musik. Sein Werk beinhaltet Kompositionen, Malereien, Zeichnungen, Aktionen, Happenings und philosophische Aspekte. Er machte Kompositionen unter Einbeziehung des Zufalls, Verwendung von manipulierten  Instrumenten, Computern und Tonbändern und baute ab 1950 z. T. theatralische Aktionen in die Musik ein.

Measurements Series: Group B 1967“ von Mel Bochner

in der Galerie Heiner Friedich in München 1967. Seine Installationen betrachten die Grenze zwischen Kunstwerken und der Realität.

Mel Bochner * 1940 Pittsburgh, Pennsylvania, USA, lebt in New York City.

CARAVAN von Michael Asher

Michael Asher platziert in Münster seit dreißig Jahren, während der Ausstellungen von Skulptur.Projekte einen Wohnwagen an zwölf wöchentlich wechselnden, unspektakulären Standorten in Münster. Diese Standorte hatte er bereits im Jahr 1977 festgelegt. Das Hauptinteresse von Asher gilt dem Spannungsfeld von starrer Form und dem bewegtem Raum: Der Wohnwagen, der sich den ganzen Jahren nicht verändert hat, wird an Stationen in der Stadt platziert, die sich ständig verändert haben. Das Projekt wird seit 1977 durch Fotos dokumentiert.

Michael Asher * 1943 in Los Angeles

Bis 1966 Studium an der University of California, Irvine. Michael Asher war Teilnehmer der Documenta 5 in Kassel, der Documenta 7 im Jahr 1982 und der Biennale von Venedig (1976) und mehrere Male bei Skulptur.Projekte in Münster.

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Date Paintings von 1966-1990  On Kawara


Am 4.1.1966 malt On Kawara sein erstes “Datumsbil” in der “Today-Serie”. In den sechziger Jahren entstand fast täglich ein Bild, später in Abständen von Tagen oder Wochen. Seitdem schwankt die Jahresproduktion zwischen

37 und 241 Bildern. Der Künstler malt ein durchaus persönliches Tagebuch im Hier und Jetzt, jedoch ohne autobiografische Details. Die eigene Lebenszeit wird zum Inhalt seiner Kunst. Seine Arbeiten entstehen und bestehen aus der strengen, in sich logischen und konsequenten Anwendung seiner konzeptionellen Dokumentationsmethode. Das geht soweit, dass On Kawara eine Arbeit vernichtet, die nicht genau an dem Tag, dessen Datum sie trägt, vor 24 Uhr beendet ist. Das heißt auch, dass es sehr von den persönlichen und zeitlichen Umständen des Künstlers abhängt, ob ein Bild entsteht. Da es zu keinem Bild kommt, kann es kein allgemeines Zeichen für ein individuelles, sich nicht in der Zeichenproduktion erschöpfendes Lebens geben meint On Kawara, wenn er über sich sagt: “I am not existing”?

On Kawara *1933 in Kariya in Aichi

Er legt großen Wert auf die Anonymisierung seiner Biographie. Er selbst gibt weder Auskunft über seine genaue Herkunft und Familie, noch über seine Kunst und lässt sich auch kaum je fotografieren. Eng verknüpft ist diese Ano­nymi­tät und Zählart der Lebenszeit mit seinem künstlerischen Werk, das er selbst mit dem jeweiligen Datum der Entstehung eines Bildes dokumen­tiert.

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DISSOLVING CLOUDS, Aspen Colorado, 1970. Peter Hutchinson

Er versucht wie ein Mensalist die Wolken auszulöschen. Er behauptet, dass er über telepathische Energien verfügt, mit denen er im Stande ist Wolken verschwinden erscheinen zu lassen. Seine Arbeit befindet sich zwischen Poetik und Ironie.

Peter Hutchinson  * 1930 London

Seine Arbeiten sind u. a. in den Sammlungen des Centre Georges Pompidou in Paris, des Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam, dem Museum für Gegenwartskunst in Basel, der National Gallery of Art in Washington und dem Museum of Modern Art in New York vertreten. Seit 1981 lebt und arbeitet er in Provincetown, Massachusetts.

Merda d’artista  von Piero Manzoni (deutsch Künstlerscheiße)

Mit dieser Arbeit beschäftigt er sich mit dem Kunstmarkt von Galerien und Blogbusterausstellungen, welche mit dem Preis der Kunstobjekte handeln und spekulieren. Mit dem Autogramm eines berühmten Künstlers, können für jedes beliebige Objekt astronomische Summer erzielt werden. Der Preis dieser Künstler scheiße übersteigt derzeit 500 000 Euro. Das heißt, dass die Kunst selbst auch ein Marktsystem hat. Eine einzige Geste eines Künstlers oder einer Künstlerin kann eine zentrale gesellschaftliche Überlegung vertreten.

Piero Manzoni *  1933  in SoncinoCremona; † 6. Februar 1963 in Mailand

Seine Arbeiten wurden unter anderem auf der 4. documenta in Kassel und auf der Biennale von Venedig 1972 präsentiert.Manzoni begann 1951 ein Jurastudium in Mailand und 1954 ein Kunst ein Kunst und Philosophie – studium in Rom, welches er 1955 in Mailand fortsetzte.

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„The Hidraulic Doorcheck“ von Richard Arstchwager

Mit dieser Arbeit thematisiert er die Konventionen der Kunstgeschichte die mit bestimmten Kategorien arbeitet.

Der Zustand einer Türe wird entweder als ‘offen’ oder ‘geschlossen’ beschrieben – aber es gibt kein anderes genaues Wort, welches die Türe in einem anderen Zustand beschreibt. Er thematisiert damit das Sprachproblem in der Kunstgeschichte. „ The main obstacle of the elimination of art history is art itself“ (Arstchwager)

Richard Arstchwager * 1923 Washington, D.C

Studierte von 1941 bis 1948 Mathematik und Chemie an der Cornell Uni­ver­sity, Ithaca. Von 1950 bis 1952 studierte Artschwager an der Amedée-Ozenfant-Studio-School in New York. Anschließend verdiente er sein Geld mit der Herstellung von Möbeln1962 wandte sich Artschwager verstärkt einer eigenen Kunstproduktion zu.

Circle nach Richard Long

Richard Long arbeitet mit der Landschaft die er durchwandert. In diesem Prozess der Bewegung nimmt er von der Natur Materialien für seine Skulpturen. Seine Kunst wird als Landart betrachtet.

Richard Long *1945 Bristol England

1962-65 Kunststudium College of Art, Bristol, 1966-68 Studium „St. Martins’s School of Art, London, Lebt und Arbeitet in Bristol, U.K.

The Starry Sky Shows on 24/6, 24:00h the signature of S. Polke. May 1969. Sigmar Polke

Mit dieser Arbeit thematisiert er die Willkürlichkeit von Ideologien. Er zeichnet sein eigenes Sternbild in den Sternenhimmel.

Sigmar Polke * 1941 Oels/Schlesien, Ɨ 2010 Köln

1959 Glasmalerlehre,1961-1967 Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Gerhard Hoehme und Karl Otto Götz. Unternimmt in den 1970er Jahren ausgedehnte Reisen und arbeitet intensiv mit dem Medium Fotografie. Auf einer “documenta” stellt Polke erstmals 1972 aus. 1977 wird er Dozent, 1991 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 

Corrected Perspective on Studio Wall nach Jan Dibbets

In dieser Arbeit analysiert Dibbets die Geschichte der Malerei. Der Beginn des Keilrahmens geht auf die holländischen Brüder Van Eyck zurück und Dibbets versucht diese Tradition weiterzuentwickeln. Was wir hier haben ist eine Malerei. Die Reflexion ist folgende: Mit der Fotografie kann man nicht die Realität angreifen. Die Malerei kann im Gegenteil eine Interpretation der Realität sein, genau so wie wir sie mit unseren Augen betrachten – als dreidimensional. Wir betrachten die Asthenos­phäre und den Raum. Die Fotografie ist ein Raster durch das die Welt betrachtet wird – ein Bildschirm als Illusion oder mögliche Täuschung.

Jan Dibbets* 1941 Weert Niederlande

Ausbildung an der St. Martin’s School of Art in London. Jan Dibbets war Teilnehmer der Documenta 5 in Kassel im Jahr 1972, auf der Documenta 6 (1977) und der Documenta 7 im Jahr 1982 als Künstler vertreten. Von 1984 bis 2004 lehrte Jan Dibbets als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Werke Dibbets werden unter anderem im Stedelijk Museum in Amsterdam, dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, der De Pont Gallery in Tilburg und dem Van Abbemuseum in Eindhoven ausgestellt

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